Forschung – Human charger

HumanCharger® Forschung

"Das menschliche Gehirn ist von sich aus lichtempfindlich."

Diese Annahme war 2007 der Ausgangspunkt für die wissenschaftliche Forschung von Valkee, die das Unternehmen in Kooperation mit dem Forschungsteam der Universität von Oulu, Finnland, betrieben hat.

Die seit Mitte 2012 durchgeführten Studien, alle Placebo-kontrolliert, konzentrierten sich auf die Reaktionen und Anwendungen von transkraniellem hellem Licht (THL).

Zwischen 2008 und 2010 fanden Forscher an der Universität von Oulu, Finnland, heraus, dass zusätzlich zu den Augen auch Bereiche des menschlichen Gehirns lichtempfindlich sind. Diese Empfindlichkeit ist bedingt durch die Fotorezeptor-Proteine im Gehirn, die denen der Augen ähneln. Hierbei handelt es sich um eine Entdeckung, die Forscher in Großbritannien und den USA vor 10 Jahren gemacht haben. Forscher der Universität von Oulu fanden heraus, dass Gehirnbereiche von Licht durch die Ohrkanäle, das Ohrgewebe sowie den knöchernen Schädel erreicht werden können. Der Schädel großer Säugetiere, wie beispielsweise Menschen, lässt Licht natürlicherweise einfließen. Bei normalem Tageslicht und unter Tageszeitbedingungen wird das Gehirn dauerhaft Licht ausgesetzt.

Gehirn1    Gehirn

Valkee Wissenschaftsüberblick und Veröffentlichungen

Untenstehend finden Sie eine Zusammenfassung der wissenschaftlichen Hintergründe hinter dem HumanCharger®. Für weitere Informationen laden Sie bitte die wissenschaftliche Zusammenfassung herunter.

Das menschliche Gehirn ist von Natur aus lichtempfindlich.

Universität von Oulu, Finnland:

In allen untersuchten Bereichen stellte die Forschung das Protein Encephalopsin (OPN3) fest, einen photosensitiven Rezeptor, der im Gehirn von sowohl Menschen als auch Mäusen zu finden ist. Diese Rezeptoren umfassen die Kernbereiche der Serotonin- und Dopamin-Produktion sowie -Speicherung und das Noradrenalin, das eine maßgebliche Rolle bei der Regulierung spielt.

PDF: Encephalopsin (OPN3) Proteinfülle im Gehirn ausgewachsener Mäuse.

Universität von Tampere, Finnland:

Die Studie zeigt, dass extraokulares Licht die Funktionsweise des menschlichen Gehirns beeinflusst. Extraokulares Licht veränderte die Gehirnreaktionen in Bezug auf Aufmerksamkeit, besonders hinsichtlich der Interaktion von Emotion und Aufmerksamkeit. Die Studie bestätigt, dass Licht über die Ohrkanäle in den menschlichen Schädel eindringen und den Schläfenlappen des Gehirns erreichen kann. Da das Gehirn in Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit untergebracht ist, kann das übertragene Licht weit gestreut werden, so dass es die basale Oberfläche des Schläfenlappens trifft. Das Eindringen von Licht durch die Ohrkanäle wurde an einer menschlichen Leiche untersucht, nachdem das Gehirn bei der Autopsie entfernt worden war. Das Eindringen von Licht in den Schädel konnte sowohl mit eingeschalteten als auch mit ausgeschalteten Operationslampen beobachtet werden. Das Licht konnte den intrakranialen Raum durch die Ohrkanäle erreichen und war an der Basis des Schädels unter den Schläfenlappen sichtbar.

PDF: Das menschliche Gehirn reagiert auf transkraniales extraokulares Licht.

Transkranielle Lichttherapie aktiviert die neuronalen Netzwerke des menschlichen Gehirns.

Helles Licht über den Ohrkanal führt zu einer biologischen Reaktion in den neuronalen Netzwerken des menschlichen Gehirns, wobei die neuronalen Netzwerke so betrachtet werden wie in der Placebo-kontrollierten, einzelblinden, funktionellen Magnetresonanztomografie-Studie. Dies legt nahe, dass das Gehirngewebe grundsätzlich lichtempfindlich ist. In der von Forschern der Universität von Oulu durchgeführten Studie zeigten die visuellen und sensomotorischen Cortexe eine bedeutend gesteigerte funktionelle Verbindung in der Lichtgruppe im Vergleich zur Placebo-Gruppe.

PDF: Stimulierung des Gehirngewebes mit hellem Licht verändert die funktionelle Verbindungsfähigkeit des Gehirns im Ruhezustand.

Transkranielles Licht verbessert die kognitive Leistung.

Die von Valkee an Hochleistungssportlern durchgeführte Placebo-kontrollierte klinische Studie

Psychomotorische Geschwindigkeitstests mit visuellen Warnsignalen wurden bei einem finnischen National-Eishockey-Team vor sowie 24 Tage nach einer transkranialen Helllicht- bzw. Placebobehandlung durchgeführt. Jeden Morgen zwischen 8:00 und 12:00 Uhr wurde eine tägliche 12-minütige Dosis hellen Lichts oder Placebo (n = 11 für beide) als Behandlung mit einem transkranialen Helllicht-Gerät verabreicht. Die psychomotorische Zeit mit einem visuellen Warnsignal verringerte sich in der Gruppe mit Helllicht-Behandlung, während sich dies in der Placebo-Gruppe nicht maßgeblich veränderte. Es ergab sich ein statistisch maßgeblicher Unterschied hinsichtlich der Verringerung der psychomotorischen Zeit zwischen den Gruppen.

PDF: Auswirkungen der Lichttherapie auf die psychomotorische Geschwindigkeit bei Sportlern

Die Auswirkungen der transkraniellen Lichttherapie werden nicht über Melatonin übertragen.

Acht gesunde junge Erwachsene nahmen an dem Placebo-kontrollierten Crossover-Test teil. Die Versuchsteilnehmer wurden um 13:10 in zufälliger Reihenfolge 24 Minuten lang transkranialem Helllicht oder Placebo-Licht über die Ohrkanäle ausgesetzt. Die Speichel- und Urinproben zur Messung von Melatonin und Cortisol wurden stündlich zwischen 21:00 und 3:00 Uhr sowie zwischen am 6:00 und 9:00 Uhr und um 12:00 und 18:00 Uhr genommen. Es ergaben sich keine maßgeblichen Unterschiede in den Konzentrationen von Melatonin und Cortisol zwischen den Lichtbehandlungen zu allen Probenzeitpunkten. Die Kurven der Melatonin- und Cortisolabsonderung in Bezug auf die tagesrhytmischen Wellen und Akrophasen glichen den unter Kontrollbedingungen aufgezeichneten Profilen. Die vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass über die Ohrkanäle eingebrachtes transkraniales Helllicht die nächtliche Melatonin-Ausschüttung nicht unterdrückt.

PDF: Über die Ohrkanäle eingebrachtes transkraniales helles Licht unterdrückt die Produktion von nächtlichem Melatonin bei gesunden Erwachsenen nicht – ein einzelblinder, Schein-kontrollierter Crossover-Test.

Transkranielle Lichttherapie mindert die Symptome eines Jetlag.

Diese randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte Feldstudie zeigt, dass eine periodische Lichttherapie mit transkranialem Helllicht die Symptome eines Jet-Lag mindert. Insgesamt 55 gesunde Männer nahmen an der Studie teil. Die Studienteilnehmer mussten im Flugzeug von Finnland (Zeitzone: +2) nach Nordamerika (Zeitzone: -5 bis -8) reisen und mindestens eine Woche in der Zeitzone ihres Bestimmungsziels bleiben. Während der Zeit nach der Reise wurden die Studienteilnehmer viermal täglich jeweils 12 Minuten zu vorher festgelegten Zeiten einer transkranialen Helllicht- oder Placebo-Therapie unterzogen. Die Behandlung mit transkranialem Helllicht oder Placebos wurde alle 2 Stunden zwischen 8:00 und 14:00 am Reisetag sowie alle 2 Stunden zwischen 10:00 und 16:00 an den auf die Reise folgenden Tagen verabreicht. Die Studienteilnehmer wurden zufällig auf die Gruppe der Helllicht-Behandlung (N=25) oder die Gruppe mit Placebo-Behandlung (N=30) aufgeteilt. Der Studienaufbau war die gleiche für die Placebo-Gruppe mit der Ausnahme, dass das Helllicht-Gerät nicht aktiviert war. Die Auswirkungen der transkranialen Helllicht-Therapie auf die Jet-Lag-Symptome wurde nach der Reise in Richtung Osten gemessen. Die Symptome des Jet-Lag wurden nach den Methoden des Visual Analog Scale (VAS), des Karolinska Sleepiness Scale (KSS) und des Profile of Mood States (POMS) gemessen. Es ergab sich eine bedeutende Verringerung der gesamten Jet-Lag-Symptome, der subjektiv empfundenen Schläfrigkeit, Müdigkeit, Unruhe und Vergesslichkeit im Vergleich der THL-Gruppe (N=25) zur Placebo-Gruppe (N=30).

PDF: Transkranielle Lichttherapie und die Symptome von Jet-Lag in einer randomisierten Placebo-kontrollierten Studie.

Transkranielle Lichttherapie verringert die Symptome einer Winterdepression.

Klinische Doppelblind-Studie von Valkee mit 89 an Winterdepression leidenden Patienten

Im Verlauf dieser vier Wochen andauernden Studie wurden 89 unter Winterdepressionen leidende Studienteilnehmer zufällig eingeteilt und erhielten zu Hause eine 12 Minuten dauernde tägliche Dosis photischer Energie in einer der drei Intensitäten (1 Lumen, 4 Lumen oder 9 Lumen). Die Ansprechraten (mindestens 50 % Verringerung) schwankten zwischen 74 bis 79 % für Depressionsanzeichen (BDI) und 47 bis 62 % für Angstsymptome (HAMA). Es gab keine auf der Intensität basierenden (1 Lumen, 4 Lumen oder 9 Lumen) Dosisreaktionsbeziehungen in der Verbesserung von Angst- und Depressionssymptomen bzw. der kognitiven Leistung zwischen den Behandlungsgruppen mit unterschiedlicher Intensität an hellem Licht durch die Ohrkanäle.

PDF: Transkranielle Lichttherapie über die Ohrkanäle bei Winterdepressionen: eine randomisierte, kontrollierte, “double-blind dose-response” Studie.

Nachfolgend die restlichen Studien:

PDF: Transkraniales Licht beeinflusst die Plasma-Monoamin-Level und die Expression von Gehirn-Encephalopsin bei Mäusen.

PDF: Veränderte “Resting State Activity” bei Winterdepressionen.

PDF: Kann eine auf das Gehirn gerichtete transkranielle Lichttherapie über die Ohrkanäle die Symptome einer Winterdepression lindern? Eine Pilotstudie.

PDF: Gruppen-ICA-Modellanordnung unterstreicht Muster der funktionellen Gehirnverbindungsfähigkeit.

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